to live without my music …

Bevor ich meine liebe zu Geschichten aller Art fand war da die Musik. Und auch das Bild ist nicht zufällig ausgewählt. Pink FLoyd bekam ich mit der Muttermilch und schon vorher. Mein Vater hörte die damals rauf und runter. Und ich stand auch drauf und tue es immer noch. Es war die letzte Platte die ich eingepackt hatte. Weil sie noch im Plattenspieler war. Ja ich habe noch einen Plattenspieler, weil der Sound einfach geiler ist. Irgendwie erdiger? Fakt? Fiktion?

Ich weiß es nicht, ich höre halt gerne Platten, auch wenn meine Sammlung alt ist und ich diesem Hobby (leider) nicht mehr exzessiv fröne. Aber man kann nicht alles sammeln, es sein denn man hat genug Geld, oder arbeitet in einem Plattenladen. Und das tue ich (leider) nicht mehr.

Warum ich jetzt mit Musik anfange?

Naja irgendwann muss man ja ans eingemachte gehen oder? Und anfangen zu erzählen worum es geht. Wie an anderer Stelle schon erwähnt machte ich diesen ausgedehnten Herbstspaziergang und natürlich hörte ich dabei Musik. Ich kann dann einfach besser abschalten und bekomme den Kopf frei. Oder aber es tun sich neue Welten auf.

Im wahrsten Sinne des Wortes. In diesem Fall war es die Kombination aus den vier Reitern der Apokalypse und dem Zauberer. Es waren auch noch andere Songs beteiligt, aber diese beiden hatten mich in dieser Nacht gepackt.

Sie haben nicht wirklich was mit der Geschichte zu tun, aber die Melodien webten anscheinend magische Muster in mein Hirn. Ich weiß es doch selber nicht. Das ist ja das spannende daran irgendwie. Im laufe des Prozesses kamen andere Songs, welche Anteil nahmen. Mal die Lyrics, mal das Gefühl, oder einfach nur ein rotziges Gitarrenriff. Bisher sind es über 90 Stücke.

Sozusagen eine magical mystery tour, eben gerade Supergrass gehört und dann landete ich bei den Beatles, aber so funktioniert Musik bei mir. So entstehen dann teilweise auch (die besten) Ideen Szenen und Dialoge. Ein ziemliches Chaos, deswegen hat es auch so lange gedauert bis ich hier an kam, aber der Spruch der Weg ist das Ziel, passt total, weil ich viel gelernt habe auf dieser Reise. Das heißt nicht das ich immer Musik höre wenn ich schreibe, aber meisten flutscht es besser wenn ich Soundtracks, oder Jazz im Hintergrund höre. Bis dann eine neue Idee kommt und ich einen Track immer und immer wieder höre bis es so auf dem Monitor steht, wie ich mir das vorgestellt habe.

Achtung, dieser Beitrag enthält links zu Spotify!

Jetzt habe ich hier schon wieder so viel geschrieben und keine klaren Aussagen darüber gemacht, warum Musik für mich und das Projekt so wichtig ist.

Furchtbar.

Dann müsst ihr wohl nächstes Mal wieder einschalten, wenn es weitergeht 🙂

Und was jetzt?

AUGEN ZU UND TANZEN!

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