Bilder im Kopf

Ich glaube, jeder kennt das, Bilder im Kopf von dem Expartner, Bilder, Momente, Erinnerungen, die nicht gehen. Nicht gehen wollen, nicht gehen gelassen werden. Krampfhaft geklammert an die gute Zeit. Damals, als noch Geigen im Himmel hingen und alles gut war. Einige leiden einfach so, still vor sich hin. Andere steigern sich geradezu rein und kosten den Schmerz aus und die Bilder die sich scheinbar festgebrannt haben, die man nicht mehr aus dem Kopf bekommt. Nicht mehr aus dem Kopf bekommen will. Also ich damals wollte das nicht. Waren sie doch alles, was mir blieb. Und so gab ich mich der Trauer hin, tauchte ein. Tief. Nur begleitet von ungesundem Essen, Dosenbier und Musik. Aber jede Krise endet irgendwann und man ist bereit weiterzumachen. Damals, als es bei mir soweit war, stellte ich eines Abends fest, das es nicht mehr so weh tat. Das ich es wohl geschafft hatte. Das machte mich traurig. Verrückt? Vielleicht, aber so steht es geschrieben. Falls ihr euch jetzt fragt warum ich diese Geschichte erzähle, es steckt viel von mir in meinen Büchern in meinen Charakteren. Ob diese Geschichte jetzt von mir ist, oder euch eher einen weiteren besseren Einblick in Neils Gefühlsleben geben soll, wer weiß?

Kennt ihr das auch? Was waren eure Songs of Suffer?

Ich wünsche euch ein schönes Wochenende.

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