Drei Walnüsse für den Freitag

Das Cover ist dunkel & düster,

aber Horror ist es nicht.

Es geht um Glaube,

aber religiös ist es nicht.

Es geht um Liebe und Vertrauen,

aber eine Lovestory ist es nicht.

Es geht um Geheimnisse und Intrigen,

aber ein Spionagethriller ist es nicht.

Es geht um Schatten,

aber verrückt bin ich nicht.

Und was ist es es dann ?

Gute Frage in was für ein Genre er passt.

Aber 

Youngadultdarkurbandystopianfantasyroadtrip

auf dem Cover wäre zu lang.

Und mir wurde gesagt es würde

die Menschen verwirren …

Anmerkung des Autors :

Ich hatte diesen Post schon am Montag im Kopf und am Mittwoch ist dann das unvergessene Aschenbrödel, die tschechische Schauspielerin Libuše Šafránková im Alter von 68 Jahren gestorben. Es gibt kein Jahr wo ich den Film nicht mindestens zwei mal sehe, meistens öfter, alleine schon wegen Frau Freitag.

🙁

… zum Cover

Moin mal wieder. Jetzt endlich das Cover.

Hier das finale Design, noch ohne Beschriftung. Da sitze ich noch dran und noch ist ja Zeit, erstmal das Lektorat weiter abarbeiten.

Aber mir fiel gerade auf, das dieser Beitrag eigentlich schon längst fällig war. Angeteast hatte ich ihn ja schon hier und hier. Bei Instagram kann man es auch noch größer haben, so man denn möchte. Wieder eine weitere Kerbe im Colt.

Und jetzt : Weiter im Text. Im wahrsten Sinne des Wortes.

🙂

Lost in the shadows 1.

Der Tag geht,

und die Nacht kommt.

Der Mond scheint fahl durch die Bäume.

Die Schatten wurden länger.

Traumhaft

Jeder Urlaub hat mal ein Ende, so auch meiner. Ich gebe es zu, ich hätte letzte Woche schon wieder durchstarten können. Aber ich habe meine Pause am Projekt noch um eine Woche verlängert. Sicherlich gab es ein paar Ausflüge bei Instagram und ein paar Notizen und Überlegungen, aber wirklich gearbeitet habe ich nicht. Aber ein wenig Abstand hat mir und der bislang immer gut getan. Und nach den stressigen Wochen mit packen und umziehen, es sei mir gegönnt. Außerdem wissen die wenigsten ja überhaupt worum es geht.

Mein bester Freund sagte mir gestern das ich mal langsam aus dem Quark kommen sollte. Recht hat er, wie schon so oft. Kaum jemand weiß etwas über mich oder über das wo ich drum herumrede.

Hau die Karten doch auf den Tisch, verdammt.

Flo W.

Auch hier, danke.

Du hast Recht.

“Na dann leg mal los.”

“Also wo soll ich anfangen? Mein Name ist Johannes Freitag und ich schreibe eine Geschichte. Eigentlich habe ich die Geschichte schon geschrieben, jetzt muss ich nur noch das Lektorat umsetzen und es Korrektur lesen lassen und dann kann es endlich losgehen.”

“Was für ein Genre ist es?”

“Es ist ein Dark Urban Fantasy Roman, der nicht die typische Heldenreise abgrast, vielleicht ist es ein Pathtrip, weil Straßen kann man das meist nicht nennen.”

“Und worum geht es?”

“Die Geschichte spielt hauptsächlich an einem Ort der Grenzlande genannt wird, irgendwo in den unendlichen weiten der Traumwelt. Aber auch in unserer, in der wachen Welt.”

“Das war es?”

“Natürlich nicht.”

“Und worum geht es nun? Ist es eine Liebesgeschichte? Gibt es Elfen, Vampire, Werwölfe eine Prinzessin? Was ist mit Orks und Zwergen? Mächtige magische Gegenstände? “

“Wie ich schon erwähnte, meine Geschichte ist nicht klassisch. Es ist keine Liebesgeschichte, aber es wird geliebt. Elfen gibt es nicht, die Vampire sollte es sie geben halten sich noch verdammt gut versteckt. Aber wenn sie auftauchen werden sie bestimmt nicht glitzern und funkeln. Versprochen. Auch von Werwölfen hat sich mir noch nichts zugetragen und eine Prinzessin? Sind nicht alle Frauen Prinzessinnen und sollte so behandelt werden?

Orks tauchen auf und einige andere Monster, auch einen Zwerg sah ich in einer Taverne, aber das sind Statisten. Und ja es gibt ein paar magische Gegenstände.”

“Aber wenn es keine Liebesgeschichte ist, worum geht es denn dann?”

“Es geht um Träume und um Glaube.”

“Also eher etwas religiöses?”

“Nein, wie kommst du denn darauf?”

“Du sagtest es geht um Glaube”

“Ja, aber das bezieht sich auf den Glauben an das was man tut und das man an das glauben sollte was man tut.”

“Wer ist deine Zielgruppe?”

“Verdammt gute Frage. Wir werden es sehen oder? Diese Geschichte war einfach da und ich glaube jeder ab spätestens zwölf kann sie lesen. Diese Geschichte ist für alle die Fantasy mögen und Musik und für alle die gerne träumen und den Glauben nicht aufgeben.”

“Was hat Musik denn mit Deiner Geschichte zu tun?”

“Eine Menge!”

“Geht es etwas genauer?”

“Sicherlich, aber nicht jetzt.”

to be continued …

zum Entwurf …

Es war einmal …

vor ungefähr zwei Jahren, da surfte ich in den unendlichen weiten des Internetzes. Auf der Suche nach Inspiration. Damals hatte ich eine gute Vorstellung davon wie meine Geschichte sich entwickeln würde. Ich wusste zwar noch nicht ob sie jemand fertig würde Auf jeden Fall stieß ich auf die Seite https://verdilaksbreeding.com/ und mochte den Stil.

Damals sagte ich mir, wenn ich die Geschichte jemals rausbringe frage ich ihn ob er mein Cover entwirft.

Dann war es irgendwann soweit. Also fertigte ich akribisch in tagelanger Arbeit diesen tollen Entwurf an. Mein sechsjähriger hätte das wahrscheinlich auch hinbekommen.

Wahrscheinlich besser.

Ich war aber schon sehr zufrieden damit, also fragte ich Florian Gelbmann ob er mir mit dem Cover hilft. Ich schrieb ihn an und fragte ihn. Dann schickte ich ihm meinen Entwurf und nach ein paar ausgetauschten Mails hatte ich dann mein Cover. Er musste ja nur ein paar Kleinigkeiten verändern und aufhübschen.

Hier noch mal vielen Dank an Florian, für dieses tolle Cover.

P.S. sorry das ich es nicht geschafft habe diesen kleinen Beitrag am gebührenden Freitag zu posten, aber erstens kommt es anders …

Ich glaube ihr wisst was ich meine.

Von der Idee …

Wie schon an anderer Stelle zuvor mal kurz angerissen, hier die ausführlichere Version wie ich auf die Idee kam zu schreiben.

Es war Herbst und windig und die Dämmerung brach herein, das Kind schlief friedlich, aber das tat es immer. Wir hatten zu Abend gegessen und saßen auf der Couch, Business as usual sozusagen. Feierabend, wir erzählten uns von unserem Tag, was man halt so tut.

Aber ich war unruhig. Irgendetwas nagte an mir, und ich hatte keine Idee was es war. Und das ist schon ziemlich ungewöhnlich für mich. Entweder bin ich die Ruhe selbst, oder ich weiß zumindest ansatzweise was mich beschäftigt. Aber an diesem Abend war es anders. Nach einer halben Stunde oder so hielt ich es nicht mehr aus und sagte meiner Frau das ich spazieren gehe.

“Du willst jetzt noch raus? Bei dem Wetter?”

Ja wollte ich.

Musste ich.

Ich hatte die Hoffnung das der Hamburger Wind mir Klarheit bringt, oder mir die Unruhe aus dem Kopf blasen würde. Und ich hatte ja keine Angst im dunkeln.

Damals.

Also ging ich raus, heute kann ich euch nicht mehr sagen ob es eine Stunde war, oder zwei die ich ziellos durch die Gegend streifte, aber der Wind brachte mir Klarheit. Ich hatte diese Idee. Ideen sind nicht ungewöhnlich für mich. Ich habe viele Ideen, ziemlich oft und auch ziemlich verrückte. Aber diese hier war anders. Warum weiß ich bis heute nicht. Vielleicht lag es an der der Musik die ich unterwegs hörte? Aber das ist eine andere Geschichte.

Meine Vermutung ist das ich immer noch erbost darüber war das Ernest Cline Armada geschrieben hatte. Nein ich finde das Buch nicht schlecht. Aber meine Idee dazu war besser gewesen. Ja Ernest Cline hat sich wohl in meine Träume geschlichen und sich meine Idee als vielversprechend geholt.

Eine andere Möglichkeit gibt es ja gar nicht, oder?

Ich fand den Film the Last Starfighter damals einfach klasse und natürlich auch das Buch. Es war eine tolle Geschichte. Einige werden jetzt sagen ich hätte nicht nur seltsame Ideen, sondern auch einen seltsamen Geschmack, aber ich verzeihe euch. Und irgendwann vor dieser besagten Nacht und bevor Armada rauskam hatte ich die Idee eine Fortsetzung dazu zu schreiben, oder irgendwas was darauf aufbaut. Nun war es so das ich damals noch nicht so ambitioniert war wie heute und mir alle möglichen Ideen sofort aufschreibe oder diktiere und das meinst so diffus das ich drei Stunden später nichts mehr damit anfangen kann. Aber diese Story schlummerte in meinem Kopf und gärte so vor sich hin.

Dann kam Armada und änderte alles. Ich war sauer. Natürlich kaufte ich das Buch und fing auch sofort an zu lesen. Immerhin hatte er mit Ready Player One ein sagenhaft tolles Buch abgeliefert, welches ich geradezu verschlungen habe. Als ich dann hörte das es verfilmt wurde sagte ich mir, das kann nichts werden. Als dann rauskam das es Steven Spielberg machen würde dachte ich mir wenn einer dann er. Und der Film war ja auch gar nicht so schlecht. Aber nichts geht über das Buch, das ja meistens so.

Aber ich schweife ab, sorry das passiert manchmal. Aber macht auch nicht das gerade einen (guten) Geschichtenerzähler aus? Das Buch war gut, es war ziemlich so wie ich mir die Geschichte vorgestellt habe, Sch … wie viele Paralellen das waren. Okay das Ende hat mir jetzt nicht so gefallen, aber da hatte ich auch noch keine schnittige Idee zu gehabt.

Irgendwann im laufe der Zeit musste ich mir wohl eingestanden haben das die Wahrscheinlichkeit das Ernest Cline sich meiner Ideen im Traum bemächtigt hatte etwas weit hergeholt war. Nur ein bisschen. Aber immerhin hatte ich die selbe gute Idee wie ein erfolgreicher Schriftsteller gehabt. Cool, oder? Trotz aller meiner verrückten Ideen fing ich nicht an rumzulaufen und zu behaupten das ich Schriftsteller werden wolle. Ich dachte es nicht mal so bewusst für mich. Was mein Unterbewusstsein allerdings damit anstellte, das weiß ich logischerweise nicht.

Auch als ich mit der Idee nach Hause kam stand der Entschluss noch nicht fest. Aber ich machte mir an dem Abend und an den folgenden noch reichlich Notizen und fing an ein paar Abrisse zu schreiben. Und so ging es mir an vielen Abenden die folgten. Und dann war mir klar das es eine richtige Geschichte werden kann, weil sie immer größer und klarer wurde. Wie groß das alles werden würde, ich hatte ja keine Ahnung …

… to be continued …